Clarithromycin - 1 A Pharma 500mg Filmtabletten
14,78 €*
Inhalt:
10
Stk.
(1,48 €* / 1 Stück)
Rezeptpflichtig
PZN:
08860908
Produktinformationen "Clarithromycin - 1 A Pharma 500mg Filmtabletten"
Dosierform: | Filmtabletten |
---|---|
Herstellungsland: | Deutschland |
Packungsgröße: | 10 |
Rezepttyp: | 1 |
Hersteller "1 A Pharma GmbH"
1 A Pharma GmbH
Keltenring 1 + 3
82041 Oberhaching
Deutschland
https://www.1apharma.de
+49 39203 71-0
info@1apharma.com
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Dieses Präparat ist ein Antibiotikum, das zur Gruppe der Makrolid-Antibiotika gehört. Es stoppt das Wachstum bestimmter Bakterien.
Es wird bei Erwachsenen und Jugendlichen (12 Jahre und älter) zur Behandlung von Infektionen mit Bakterien angewendet, die gegenüber Clarithromycin empfindlich sind, wie zum Beispiel:
in den Bronchien und der Lunge
in den Nasennebenhöhlen und im Hals
auf der Haut und in den Muskeln
bei Magengeschwüren, die durch das Bakterium Helicobacter pylori hervorgerufen werden
Dieses Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
wenn Sie allergisch gegen Clarithromycin, andere Makrolid-Antibiotika oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
wenn bei Ihnen oder bei jemandem aus Ihrer Familie Herzrhythmusstörungen (ventrikuläre Arrhythmien einschließlich Torsade de pointes) aufgetreten sind oder bei einem Elektrokardiogramm (EKG) Änderungen der Herzaktivität gemessen wurden, die als „Verlängerung des QT-Intervalls" bezeichnet werden
wenn Sie gleichzeitig an schwerem Leberversagen und Nierenproblemen leiden
wenn Sie einen ungewöhnlich niedrigen Kaliumspiegel im Blut haben (Hypokaliämie)
wenn Sie folgende Arzneimittel einnehmen:
Ticagrelor (Arzneimittel zur Hemmung der Bildung von Blutgerinnseln)
Ranolazin (bei unzureichender Blutversorgung des Herzens)
Ergotamin, Dihydroergotamin (Arzneimittel zur Behandlung der Migräne)
Cisaprid (Magenmittel)
Pimozid (Arzneimittel zur Behandlung von seelischen Erkrankungen)
Terfenadin, Astemizol (Arzneimittel gegen Heuschnupfen und Allergien)
Lovastatin, Simvastatin (cholesterinsenkende Mittel)
Colchicin (Mittel zur Behandlung von Gicht)
andere Arzneimittel, die bekannt dafür sind, Herzrhythmusstörungen zu verursachen.
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Ihr Arzt verordnet Ihnen die für Sie geeignete Dosierung.
Die empfohlene Dosis beträgt:
Erwachsene und Jugendliche (12 Jahre und älter)
½ Filmtablette 2-mal täglich.
Die Dosis kann auf 1 Filmtabletten 2-mal täglich erhöht werden.
Bei Magengeschwüren, verursacht durch das Bakterium Helicobacter pylori
1 Filmtabletten 2-mal täglich in Kombination mit geeigneten Antibiotika und Arzneimitteln, die zur Behandlung überschüssiger Magensäurebildung angewendet werden.
Kinder (unter 12 Jahren)
Die Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren wird nicht empfohlen.
Für Patienten dieser Altersgruppe stehen andere Darreichungsformen, wie z. B. Suspensionen zum Einnehmen, zur Verfügung.
Schwere Niereninsuffizienz
Ihr Arzt wird die Dosis herabsetzen.
Dauer der Anwendung
Die Dauer der Anwendung beträgt im Allgemeinen 6 - 14 Tage. Die Behandlung sollte nach dem Rückgang der Beschwerden noch mindestens 2 Tage fortgesetzt werden.
Bei Infektionen durch Streptokokken sollte die Behandlung mindestens 10 Tage lang dauern.
Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
Wenn Sie zu viel eingenommen haben, müssen Sie sich so schnell wie möglich an Ihren Arzt oder das nächstgelegene Krankenhaus wenden. Bei einer Überdosierung kann es zu Magen-Darm-Beschwerden kommen.
Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
Wenn Sie die Einnahme vergessen haben, setzen Sie die Behandlung mit der üblichen Dosis fort, die Ihnen Ihr Arzt empfohlen hat. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
Wenn Sie die Einnahme abbrechen
Es ist wichtig, dass Sie das Präparat immer genau nach Anweisung des Arztes einnehmen. Brechen Sie die Einnahme nicht plötzlich ab, ohne dies vorher mit Ihrem Arzt besprochen zu haben. Andernfalls können Ihre Beschwerden wiederkehren.
Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Schwerwiegende Nebenwirkungen
Wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt oder an die Notaufnahme Ihres nächstgelegenen Krankenhauses, wenn bei Ihnen die folgenden Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion auftreten:
plötzliche Schwierigkeiten beim Atmen, Sprechen und Schlucken
starker Schwindel oder Kollaps
schwerer oder juckender Hautausschlag, insbesondere wenn er mit Hautbläschen und einer Entzündung der Augen, des Mundes oder der Geschlechtsorgane einhergeht
Wenden Sie sich so schnell wie möglich an Ihren Arzt, wenn es bei Ihnen zu folgenden Beschwerden kommt:
schwerer und anhaltender Durchfall während oder nach der Behandlung, zuweilen blutig schleimig und/oder mit krampfartigen Bauchschmerzen. Dies kann ein Anzeichen für eine schwere Darmentzündung sein. Ihr Arzt kann die Behandlung unterbrechen. Nehmen Sie keine Mittel ein, die die Darmbewegungen verringern.
Leberprobleme mit möglichen Anzeichen wie
Appetitlosigkeit
Gelbfärbung der Haut oder des Augenweißes (Gelbsucht)
ungewöhnlich dunkler Urin, heller Stuhl
Jucken der Haut
Bauchschmerzen
spürbares Herzklopfen oder unregelmäßiger Herzschlag
Entzündung der Bauchspeicheldrüse, die schwere Bauch- und Rückenschmerzen verursacht
ein roter, schuppiger Ausschlag mit Erhebungen unter der Haut und Blasen (exanthematische Pustulose)
Weitere Nebenwirkungen
Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
Schlaflosigkeit
Kopfschmerzen
Veränderungen des Geschmackssinns
Magenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Verdauungsstörungen
anormale Leberfunktionstests
Ausschlag
Schwitzen
Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
Hefeinfektionen (Candidiasis), z. B. im Mund
Infektionen der Vagina
verminderte Anzahl weißer Blutkörperchen (Leukopenie, Neutropenie)
erhöhte Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen (Eosinophilie)
allergische Reaktionen
Appetitlosigkeit
Ängstlichkeit, Schwindelgefühl, Schläfrigkeit, Zittrigkeit
drehendes Gefühl
beeinträchtigtes Gehör, Klingeln in den Ohren (Tinnitus)
Änderung der im EKG gemessenen Herzaktivität, die als „Verlängerung des QT-Intervalls" bezeichnet wird
spürbares Herzklopfen
Entzündung des Magens, des Mundes und der Zunge
Blähungen, Verstopfung, Aufstoßen
trockener Mund
Störung des Gallenflusses
Entzündung der Leber
Anstieg der Leberenzyme im Blut
Jucken, Nesselausschlag
allgemeines Unwohlsein
Schwäche
Brustschmerzen
Schüttelfrost
Müdigkeit
Häufigkeit nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
Darmentzündung, leicht bis schwer (siehe „Schwerwiegende Nebenwirkungen")
bestimmte Infektionen der Haut und des Unterhautgewebes (Erysipel)
schwerwiegende Verminderung der Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen (Agranulozytose)
verminderte Anzahl an Blutplättchen: Zeichen hierfür können ungewöhnliche blaue Flecken und Blutungen sein
schwere allergische Reaktion (anaphylaktische Reaktion; siehe „Schwerwiegende Nebenwirkungen")
Psychose, Gefühl des Identitätsverlustes
Gefühl, nicht man selbst zu sein, Verwirrtheit
Depression, Alpträume, Orientierungslosigkeit, Halluzinationen
Krampfanfälle
Änderung des Geruchssinns, Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns
Kribbeln oder Taubheitsgefühl
Taubheit
Herzrhythmusstörungen einschließlich lebensbedrohlicher Fälle (ventrikuläre Arrhythmie, Torsade de pointes; siehe „Schwerwiegende Nebenwirkungen")
Verlängerung der Blutgerinnungszeit
akute Entzündung der Bauchspeicheldrüse (siehe „Schwerwiegende Nebenwirkungen")
Verfärbung der Zähne und der Zunge
schweres Leberversagen einschließlich lebensbedrohlicher Fälle (siehe „Schwerwiegende Nebenwirkungen")
Gelbfärbung der Haut oder des Augenweißes (Gelbsucht)
schwere Erkrankungen der Haut mit Missempfindungen, Rötung, Ablösung und Schwellung (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, DRESS, exanthematische Pustulose; siehe „Schwerwiegende Nebenwirkungen")
Akne
Muskelschmerzen oder -schwäche
Nierenentzündung, Nierenversagen
Urinfarbe anormal
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die hier nicht angegeben sind.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie dieses Präparat einnehmen,
wenn Sie eine eingeschränkte Leber- oder Nierenfunktion haben
wenn Sie Herzprobleme haben
wenn Ihr Magnesiumspiegel im Blut früher schon einmal ungewöhnlich niedrig war (Hypomagnesiämie).
Wenn Sie während oder nach der Behandlung schweren oder anhaltenden Durchfall (pseudomembranöse Kolitis) bekommen, suchen Sie sofort Ihren Arzt auf. Wie bei fast allen antibakteriellen Arzneimitteln, einschließlich Clarithromycin, wurde über eine Entzündung des Dickdarms (pseudomembranöse Kolitis) berichtet.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Dieses Arzneimittel hat im Allgemeinen keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Es können jedoch Nebenwirkungen wie Schwindel, Verwirrtheit und Orientierungslosigkeit auftreten. Wenn Sie glauben, davon betroffen zu sein, sollten Sie nicht Auto fahren, Maschinen bedienen oder Aktivitäten ausüben, bei denen Sie sich selbst oder andere in Gefahr bringen.
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.Bestimmte andere Arzneimittel können die Wirksamkeit dieses Präparats beeinträchtigen und umgekehrt kann dieses die Wirkung anderer Arzneimittel beeinflussen. Zu diesen Arzneimitteln zählen:Arzneimittel, deren Wirkung durch dieses Präparat verstärkt werden kann: Astemizol, Terfenadin (Mittel gegen Allergien), Pimozid (Mittel gegen seelische Erkrankungen), Cisaprid (Magenmittel), Ergotamin, Dihydroergotamin (Mittel gegen Migräne), Lovastatin, Simvastatin (cholesterinsenkende Mittel), Ticagrelor (Arzneimittel zur Hemmung der Bildung von Blutgerinnseln), Ranolazin (bei unzureichender Blutversorgung des Herzens), Colchicin (Mittel zur Behandlung von Gicht)Alprazolam, Triazolam, Midazolam (Schlafmittel)Digoxin, Verapamil, Amlodipin und Diltiazem (Herzmittel)Theophyllin (Mittel gegen Asthma)Warfarin, Phenprocoumon (blutgerinnungshemmende Mittel)Atorvastatin, Rosuvastatin (cholesterinsenkende Mittel)Ciclosporin, Sirolimus, Tacrolimus (Mittel zur Unterdrückung der körpereigenen Abwehr)Carbamazepin, Phenytoin, Valproat (Mittel zur Behandlung von Epilepsie)Cilostazol (Mittel zur Verbesserung der Durchblutung in den Beinen)Insulin und andere Arzneimittel zur Behandlung der Zuckerkrankheit (Diabetes) (wie Nateglinid oder Repaglinid)Methylprednisolon (ein Cortison zur Behandlung von Entzündungen)Omeprazol (Magenmittel)Chinidin, Disopyramid (Mittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen)Rifabutin (Antibiotikum)Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil (Mittel zur Behandlung von Erektionsstörungen)Tolterodin (zur Behandlung von gesteigertem Harndrang)Vinblastin (Mittel für die Krebstherapie)Arzneimittel, die das Hörvermögen beeinträchtigen können, insbesondere Aminoglykoside wie Gentamycin oder Neomycin (Gruppe von Antibiotika, die in die Vene verabreicht werden)Arzneimittel, die bei gleichzeitiger Anwendung sowohl die Wirkung von Clarithromycin verstärken als auch in ihrer eigenen Wirkung verstärkt werden: Atazanavir, Saquinavir (Mittel zur Behandlung von HIV-Infektionen)Itraconazol (Mittel zur Behandlung von Pilzinfektionen)Falls Ihr Arzt Ihnen ausdrücklich empfohlen hat, dieses Präparat zusammen mit einem der oben genannten Arzneimittel einzunehmen, muss er Sie möglicherweise besonders sorgfältig überwachen.Arzneimittel, die die Wirkung dieses Präparats abschwächen können: Rifampicin, Rifabutin, Rifapentin (Antibiotika)Efavirenz, Etravirin, Nevirapin (Mittel zur Behandlung von HIV-Infektionen)Phenytoin, Carbamazepin, Phenobarbital (Mittel gegen Epilepsie)Johanniskraut (pflanzliches Arzneimittel zur Behandlung einer Depression)Bitte beachten Sie Folgendes: Ritonavir (Mittel gegen Virusinfektionen) und Fluconazol (Mittel zur Behandlung von Pilzinfektionen) können die Wirkung dieses Präparats verstärken.Dieses Präparat kann die Wirkung von Zidovudin (Mittel zur Behandlung von HIV-Infektionen) abschwächen. Um dies zu vermeiden, sollten Sie zwischen der Einnahme dieser Arzneimittel und Clarithromycin einen Abstand von 4 Stunden einhalten.Die gleichzeitige Anwendung dieses Arzneimittels mit Digoxin, Chinidin, Disopyramid oder Verapamil (Herzmittel) oder anderen Makrolid-Antibiotika kann zu Herzrhythmusstörungen führen.
fest-peroral-Mund zur Aufnahme